Kilometerfressen!

Mittwoch, 18. Februar 2009 admin

Blöd für die Partner und toll für die Sportler – der Frühling kommt und uns Radfahrer kann nichts mehr halten. Rauf auf den Sattel und jeden Kilometer genießen als ob es der Letzte wäre. Doch müssen wir wirklich jeden Sonntag den ganzen Tag am Rennrad sitzen, reicht es nicht ein paar Wochen vor dem Saisonhöhepunkt kurz mal den Umfang um 100% zu erhöhen?

Genau genommen kommt es hier auf das individuelle Ziel an. Ist es nur eine halbe Distanz geplant, reicht es an den Wochenenden 2 Stunden zu fahren, steht jedoch eine Langdistanz am Plan, werden zwei Stunden wohl zu wenig sein. Doch auch hier muss nicht das ganze Jahr über voll trainiert werden. Wichtig ist die Effektivität des Trainings.

Nehmen wir jetzt mal an unser Ziel ist der am 5. Juli stattfindende Ironman Austria. Da die letzten beiden Wochen vor dem Wettkampf, genannt auch Taperingphase, zur Erholung da ist beginn wir ab hier mit unserer Rechnerei. Bis hierhin sollten wir also voll im Training sein.

Die Grundlage
Diese sollten wir bereits im Frühjahr aufbauen. Hierzu reicht aber wenn wir einmal in der Woche zwei Stunden lang gemütlich am Ergometer sitzen. Doch spätestens ab April gibt es keine Ausreden mehr. Es sollte aber auch hier kein Trainingsplan aus dem Internet genommen werden, auf Belastung reagiert jeder Körper anders und so braucht auch jeder verschieden lang um sich zu regenerieren. Wird ständig zu früh begonnen, wird statt der erhofften Leistungssteigerung, eher ein -Einbruch kommen und auch das oft gefürchtete Übertraining nicht allzu lange auf sich wartet. Also lieber zu erst mal probieren wie viel man verträgt und vor allem auf seinen eigenen Körper hören. Am besten immer dann trainieren wenn man wieder Kraft verspürt und das Stufen gehen nicht mehr allzu schwer fällt, ansonsten wird regenerativ trainiert.

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