Das Ziel: I´m a Ironman

News

Röchl – Triathlet

Satire rund um den Ausdauersport Von „TriPoet“ Röchl reibt sich gähnend den Sand aus den Augen und verflucht sein Google-Smartphone, das mit einer unsäglichen Melodie an das Mittwochmorgen-Schwimmtraining erinnert. Einen mechanischen Wecker hat der Web 2.0 Freak und Facebook-Junkey schon lange nicht mehr und Opas edles Blecherbstück ist wohl einer dieser Säuberungsaktionen nach dem Umzug ins neue Haus vor einem Jahr anheimgefallen Es ist 5:30 Uhr und ab 7:00 Uhr sollte im städtischen Hallenbad gekrault werden, doch Röchl hat sich gestern Abend wieder einmal bei der Beschickung seiner eigenen Homepage mit niemandem außer ihm selbst interessierenden Trainingsdaten verschlissen. Trainingsdaten ist zu viel gesagt, besser wäre Stagnationsdaten. Röchl hat sich für 2010 den Ironman in den Kopf gesetzt und befindet sich seit Jänner praktisch ständig im Übertraining.
News

Zählt nur noch der IRONMAN?

Jeder Triathlet hat den Wunsch einmal bei einem IRONMAN zu finishen. Ein IRONMAN zählt für viele mehr als jeder andere Wettkampf. Doch was macht einen IRONMAN eigentlich so besonders? Ist der Unterschied zu einer Challenge wirklich so groß Beim erhöhten Startgeld ist dies wohl eindeutig sichtbar, doch auf die Stimmung darf man sich hier wohl nicht berufen. Denke man nur an die letzten Jahre in Roth. Eine Challenge bei der sich Klagenfurt einiges abschauen könnte. Auch bei den Athleten bestehen große Unterschiede. Man vergleiche mal die Endzeiten beider Veranstaltungen. Bei den Herren in Klagefurt liegt der letzte bei beinahe 17 Stunden. In Roth jedoch schaffte es der letzte Mann unter 15 Stunden. Dies zeigt vor allem die Qualität der Athleten auf. Ein IRONMAN wird zur Massenveranstaltung und die Leistung der wirklichen IRONMÄNNER wird dadurch geschmälert.